Wachtelkücken




Info´s über die Wachtel


Seit Anfang des vorigen Jahrhunderts werden Wachteln in Japan als Nutztiere gehalten. Im Verlauf der Domestikation verloren sie ihren Bruttrieb und legen ihre Eier nicht in Nester. Deshalb werden Wachteln weltweit fast ausschließlich in Käfigbatterien gehalten.
An der Universität Bern wurden zu Beginn der ´90er Jahre des vergangenen Jahrhunderts wissenschaftliche Untersuchungen zum Verhalten der Wachteln und einer artgerechten Haltung vorgenommen.
Diese Unterschungen und Erfahrungen waren Grundlage für den Aufbau unserer Zucht. In Kleingehegen in Gruppen von maximal 60 Tieren gehalten, ist es den Tieren möglich, ihre Sozialpartner zu erkennen und so ihren arteigenen Verhaltensbedürfnissen nachzukommen. Durch die Verhaltensselektion gelingt es uns langsam auch, eine konzentrierte Eiablage zu erreichen.
Ausgewogenes Futter und tägliche Grünfutterversorgung verbessern den Gehalt der Eier an den hochwertigen Inhaltsstoffen.

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Wachtel


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Das Wachtelei - Verwendungsmöglichkeiten

.Im Prinzip sind Wachteleier wie Hühnereier zu verwenden. Hartgekocht, geschält und halbiert bereichern und verschönern sie z.B. Salate, Hors d'oeuvre-Platten oder belegte Brote. Sie können auch auf Minispiesschen (Zahnstocher), z.B. zwischen Käse- oder Fruchtstückchen gesteckt werden.

Dank ihrer hübschen und variablen Musterung eignen sie sich hartgekocht auch sehr gut als essbare Tischdekoration. Wachtelspiegeleier, z.B. auf Toast oder in einem Kresse-Nest, sind nicht nur eine Augenweide, sondern schmecken auch vorzüglich. Bei dieser Zubereitungsart erspart man sich zudem das etwas aufwendige Schälen. Dank ihrer Grösse, bzw. Kleinheit sind die Wachteleier auch sehr geeignet für die Puppenküche der Kinder. Und – ein Tipp von einem Kunden – Wachtelspiegeleier runden das Raclette ab und passen ideal in die Raclettepfännchen.

Wachteleier als Heilmittel?

Die heilige Hildegard von Bingen hielt Wachteleier für eine günstige Nahrung und rühmte deren stärkende Wirkung. In einer dänischen Studie (1987) wurde die Wirkung von Wachteleiern auf Allergien (Heuschnupfen, Asthma, Dermatitis u.a.) untersucht. Bei 85% von 2000 beobachteten Personen wurde eine wesentliche Verbesserung oder sogar Heilung verzeichnet. In der chinesischen Medizin wird das Wachtelei als Essenzmedizin gegeben, die hilft, Lebenskraft aufzubauen, es gilt als «Qi-Tonikum». Ebenfalls werden Allergien mit Wachteleiern behandelt. Wachteleier zu Therapiezwecken sollen roh verquirlt, z.B. mit Orangensaft eingenommen werden.
Diese Informationen stammen aus: Hirsch Siegrid, Heilwirkung der Wachteleier, freya Verlag 2001.
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Zubereitung der Wachteleier
Hartkochen:
Die Eier in eine Pfanne mit kaltem Wasser legen. Ab dem Zeitpunkt, da das Kochwasser siedet, sind die Wachteleier in ca. 4 Minuten hartgekocht. Nach einer Untersuchung des Bundesamtes für Gesundheitswesen vermindert das Abschrecken hartgekochter Hühnereier mit kaltem Wasser deren Haltbarkeit drastisch, nämlich auf 3 - 4 Tage bei Raumtemperatur (22°C), bzw. 1 - 2 Wochen bei Kühltemperatur (5°C). Nicht abgeschreckte Eier blieben dagegen bei Raumtemperatur einen Monat lang einwandfrei. Zum Hartkochen werden 7 – 14 Tage alte Eier empfohlen. In der Schälbarkeit wurden keine Unterschiede zwischen abgeschreckten und nicht abgeschreckten Eiern festgestellt. Wir haben die Schälbarkeit der Wachteleier getestet und können diese Feststellung bestätigen. Wegen der Kleinheit der Wachteleier ist das Schälen aber trotzdem etwas knifflig. Wir machen gute Erfahrungen mit folgender Methode: zuerst die Eier unter leichtem Druck auf dem Tisch rollen, bis die Schale rundum gebrochen ist, dann am stumpfen Ende (Luftkammer) zu schälen beginnen und darauf achten, dass die Membran unter der Schale mit erfasst wird.

Spiegeleier:
Die Wachteleier werden am besten mit einem Messer aufgeschnitten (etwa so, wie man ein weiches Hühnerei köpft). Statt jedes Ei einzeln in die Pfanne zu geben, kann man auch zuerst mehrere Wachteleier in eine kleine Schüssel öffnen und dann alle zusammen vorsichtig in die Pfanne giessen. So erhält man ein bis pfannengrosses Spiegelei mit mehreren «Augen».
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WACHTEL (JapanWachtel)

Ordnung: Phasianiformes - Hühnervögel
Familie: Phasianidae - Hühner
Unterfamilie: Perdicinae - Feldhühner
Unterarten: Coturnix japonica japonica; Coturnix japonica ussuriensis;

Verbreitung:
In der UdSSR Transbaikalien nordwärts bis zum Vitim-Plateau, ostwärts das Amurland, Ussurien, Sachalin und die Süd-Kurilen. In der Mongolischen VR im Norden das Kbalkaflußtal und das Gebiet des Buyr Nor, nordwestwärts bis zu dem östlich von Ulan Bator gelegenen Kentei-Gebirge und das Toulabecken. In China die Provinzen Heilungkiang (Mandschurei), Liaoning (Dschehol) und Hope, ferner ganz Korea sowie die Japanischen Inseln von Hokkaido und Hondo südwärts zu den Japanischen Alpen; die Insel Tschuschima, die Riu- Kiu-Inseln.
Lebensraum:
Lebensräume sind Grasland, niedriges Gestrüpp an Flußufern und die Seeküste in Gebieten mit dichtem Graswuchs.
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